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BurdaStyle Talent 2016 – das Finale

Gepostet am Jun 28, 2016 | 5 Kommentare

 

 

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Letzte Woche war es so weit.
Ich bin nach München geflogen. Zum Burdastyle Talent 2016 Finale.
Dank eurer Unterstützung habe ich es unter die Top 20 geschafft und
die Jury hat mich dann aus den Top 20 unter die Top3 gewählt.

Somit wurde ich nach München eingeladen. 
Zum kennenlernen. Zum quatschen. Zum live nähen ….
// das Kleid seht ihr hier 

 

Puhhh was war ich aufgeregt. 
Nicht nur das ich das erste mal ganz alleine geflogen bin
//was wirklich nicht schlimm war, sogar einfacher und angenehmer als Bahn fahren

Sondern ich war auch noch allein in einer Stadt, in der ich vorher noch nicht war.
Doch so alleine war ich gar nicht. Ich habe zwei liebe Leserinnen meines Blogs getroffen,
die mir ein wenig die Stadt zeigten und lecker essen waren wir auch.

Und ich muss sagen, München gefällt mir sehr, da werde ich auf jedenfall noch mal hin.

 

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Am Dienstag morgen ging es dann los. Ich wachte noch entspannt im Hotel auf. 
Denn ich hatte mir selbst ein anderes Ziel als den ersten Platz vorgenommen. Ich wünschte mir den zweiten.
Hö? Wie? Nicht der erste? 
Nein mir war es nicht wichtig einen “Titel” zu erhalten. Auf dem Treppchen ganz oben zu stehen.
Sondern ich fand den Preis von Platz zwei einfach so überragend. Er war für mich perfekt.
Das ich so sehr hoffte das ich den zweiten Platz machen würde …

Jetzt könnte man auch sagen, ich sei materialistisch eingestellt. Aber hey, es gab eine Nähmaschine von Elna im Wert von 1000€ //tausendeuro … bäääämmmm
Und da ich meine Nähmaschine eh austauschen wollte, passte das wie die faust aufs Auge.

So jetzt aber zurück zum Dienstag morgen …
Ich wachte entspannt im Hotel auf, war unaufgeregt frühstücken … und dann habe ich Snapchat geöffnet.
BurdaStyle hat da seinen eigenen Account und hat die Location dort gezeigt.
Und mein Herz schlug direkt doppelt so schnell … Wahnsinn das sah so schön und so professionell aus…
Ich beruhigte mich wieder, checkte aus dem Hotel aus und fuhr zum Münchener Hauptbahnhof um mich mit Mara von Burda und den anderen beiden Finalisten, Jessica und Julia, zu treffen.
Während der Taxi fahrt hatten wir eine Menge Zeit uns kennen zu lernen und so ein bisschen von uns zu erzählen und auch von den anderen zu erfahren.

Jessica war gelernte Schneiderin und im 4. Semester ihres Modestudiums… //liebt schnelle Projekte und mag sich nicht ewig an einer Sache aufhalten
Julia nähte schon ihr Leben lang … //bevorzugt aufwändige Webwaren Projekte 
Janine (ich) näht seit ganzen 2,5 Jahren schon … //mag Jersey denn der verzeiht … 
… ich freundete mich auf dem Weg zum Studio dann schon mal mit dem dritten Platz an … //hey da gab es auch eine Nähmaschine … also auch ziemlich geil …

 

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Im Studio angekommen durften wir unseren Nähplatz dann erstmal einrichten.
Kleid bügeln und hübsch präsentieren. Zwischen durch wurden wir von dem Burda Foto- und Film-Team begleitet und durften sogar ein Interview geben.
//Also ich übe das Sprechen vor der Kamera ja schon ab und an bei Snapchat … aber wenn dann jemand mit Mikrofon und Kamera direkt vor dir steht und dir explizite Fragen stellt ist das echt eine ganz andere Nummer. Mein Gesicht zuckte und mein Kopf drehte sich … Aber sie haben es später ganz gut zurecht geschnitten *höhö 

Nach und nach kamen die Jurymitglieder dann ins Studio.
Dagmar Bily, die BurdaStyle Chefredakteurin,
Dimitrios Panagiotopoulos Designer von dem Label 
Dimitri und
Gabriele Albert-Wurst
vom 
bayerischen Verband der Maßschneider.
//Da ist man erstmal eingeschüchtert, wenn man das hört, aber die waren alle samt so nett und wir haben uns draussen auf der Dachtrasse echt super nett unterhalten. 

 

Ja und dann ging es auch schon los.
Die Live-näh-challenge 
60 Minuten Zeit und eine Aufgabe.
Eine Clutch nähen, mit Lederapplikation.

Auf die Plätze, fertig, los …
Ich las mir erstmal in Ruhe die Anleitung durch und machte mir einen Plan.
Dann erstellte ich mir ein Schnittmuster. Die Leder Elemente sollten ja oben auf der Clutch liegen.
Also musste man bedenken das der Reißverschluss oben mehr Nahtzugabe benötigt als Unten und die Seiten.

Leider verhaspelte ich mich etwas und machte das Schnittmuster erst auf Backpapier um es danach dann noch mal auf das Vliesofix zu zeichnen.
Wichtige Minuten die ich mir dadurch geraubt habe.

Dann ging es ans Leder. Mir ist sofort aufgefallen, das an der Nähmaschine kein Teflonfuss vorhanden war, also wählte ich die Rückseite des Leders,
die hatte nämlich so eine schöne Wildlederhaptik und somit hatte ich keine Probleme das schwierige Material zu nähen.

Auch wenn links und rechts von mir schon genäht wurde, habe ich mich nicht aus meinem Konzept bringen lassen.
Ich stellte mir die Maschine ein, machte trotz kurzer Zeit eine Testnaht an Reststücken und dann legte ich los.
Ich nähte langsam jeden Streifen auf die Clutch Außenseite …
//ich hasse langsam nähen, zum Glück gab es die Einstellung an der Nähmaschine … denn bei den kurzen Stück nähen, war langsam der besser Weg
…dann nahm ich mir den Reißverschluss zur Hand und durfte feststellen *der ist ja viel zu KURZ* in meinem Kopf schrie ich einmal kurz auf …
überlegte und verlängerte ihn dann einfach mit Lederelementen.

//Jemand sagte mir, sonst nehme doch einfach links und Rechts was weg von der Clutch ….
haaallloooooo??? Nein!!! Ich hatte mir doch jeden einzelnen Streifen errechnet.

Also Reissverschluss schnell eingenäht, jetzt nur noch drei Nähte …
ich hörte immer wieder “nur noch 5 Minuten” … ok das schaffe ich ….

Und dann??? …. reisst der Faden bei den drei Nähten doch ganze FÜNF mal …
ich dachte kurzfristig *ok jetzt ausrasten* fluchte glaub ich auch laut, schaute hoch und guckte direkt in die Kamera
//wooohooo gut das es rausgeschnitten wurde


DREI …. ZWEI … EINS …

In letzter Sekunde war ich dann auch als letzte fertig und wir durften kurz draussen warten.
Ich hatte meine Clutch gar nicht ansehen können … Ich hatte gar kein Gefühl wie ich abgeschnitten haben könnte …
denn die anderen beiden habe ich auch nicht mehr gesehen.

 

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Nach kurzer Beratungsphase war es dann soweit, wir durften vor die Jury treten.
Jeder sagte ein paar nette Worte und Dagmar Bily verkündete auch das es keinen Dritten, sondern zwei zweite Plätze geben wird.
Dimitri verlieh Jessica die BurdaStyle Talent Schürze und ihr somit den ersten Platz.
Und ich freute mich riesig das mein Ziel in Erfüllung gegangen ist…
Ich habe den zweiten Platz gemacht, das ist so genial, ich durfte so viel Erleben.
Von der Stoffauswahl, zum nähen, über verzweifeln, ein wundervollen Tag mit der Familie und Freunden inklusive Shooting in der Speicherstadt, der Flug nach München, das ganze Erlebnis, die Menschen die ich kennenlernen durfte.
Alles im allen habe ich soviel gewonnen bei diesem Contest, da ist die Nähmaschine das i-Tüpfelchen …

 

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Jetzt freue ich mich auf die Nähmaschine und schaue mir immer gern wieder die Fotos und das Video von Burda an… 
Ich kann das ganze irgendwie immer noch nicht ganz fassen 🙂
Für mich ein ganz besonderes Erlebnis mit vielen Emotionen… das erzähle ich noch meinen Enkeln *höhö

// Oooomaaaa ja ich weiss, du warst damals bei Burda, ja Oma das hast du schon 20 mal erzählt … Oooooma…. 

Letztes Jahr fand ich es so schade das man kein richtiges Bilder der dort genähten Clutch gefunden hat und somit hab ich rasende Reporterin gespielt und am Ende noch mal jede fix mit dem Handy fotografiert.
Ich finde es schön als Aussenstehender das ganze Ergebnis auch noch sehen zu können 

 

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Die meisten Fotos sind von Burda.

 

 

5 Kommentare

  1. Das hast du gaaaanz toll gemacht, ich bin stolz auf dich 🙂

  2. Liebe Janine,
    viiiielen Dank für diesen tollen Bericht! 🙂 Ich fand es schön dadurch einen kleinen Einblick hinter die Kulissen bekommen zu haben – und deine Clutch ist einfach der Hammer!!!
    Liebe Grüße aus der Pfalz!

    • Oh vielen Dank <3
      Ich freue mich das dir der Beitrag gefiel 😀

  3. Jetzt erst gesehen, Glückwunsch. Schöne Bilder, schöne Tasche – toller Gewinn. *Neid* 🙂

    Liebe Grüße,
    Annett von fasertest.de

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